DIY Absorber

Endlich klingt unser Überaum „trocken“. Mit Absorbern der Marke Eigenbau ist der (hörbare) Hall deutlich geringer. Ein differenziertes Trompete und Saxophon Üben ist wieder möglich.

Doch warum selbst gebaute Absorber? Ganz einfach: Der Überaum in einem Altbau ist gleichzeitig auch unsere Schlafstätte und pure Schaumstoff-Absorber, am besten noch auf die Wand geklebt, ein visuelles wie auch praktisches NoGo. Ich kann mir bei der nächsten Maler-, Umräum oder Umzugsaktion einfach nicht vorstellen, die aufgeklebten Akustik-Schaumstoffplatten mal eben von der Wand zu bekommen.

Als Absorber-Marterial habe ich Basotect Akustik-Schaumstoff verwendet. Dazu zimmerte ich Holzrahmen mit Aufhängern – Volker, thx für das Setzen der Holzdübel – und bezog diese schlussendlich mit Baumwollstoff. All das war um einiges preiswerter als bspw. vorgefertigte Absorber von Hofa. Für drei Absorber (50x100x7cm) kam ich am Ende auf Materialkosten von 130 Euro. Fertige Hofa Absorber der gleichen Fläche hätten ca. 430 Euro gekostet.

Und ich meine das Ergebnis kann sich zeigen und vor allem hören lassen:

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Danke auch an alle indirekten Ideengeber: Jens Solotrompeter an der Staatskapelle Karlsruhe, Neue Musik Leipzig, Robert mit seiner Übekabine von Desone und Andy Schmidt Produzent im ECHOLUX Studio.

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